Jahr 2008

40-Jahre Freude am Motorsport

GAGGENAU UND MURGTAL

40 Jahre Freude am


Motorsport


ACE feiert mit Motorsportgala in Gernsbach


Besondere Ehrung für Rainer Brückner

Gernsbach (dor). Im Eingangsbereich der Stadthalle wiesen gleich drei Rennsportwagen, darunter ein Mercedes CLK und ein mit 300 PS strotzender Formel-zwei-Bolide, den Weg, und im festlich geschmückten großen Saal wurde ein Simca Rallye zwei zum Blickfang: „40 Jah­re AC Eberstein im ADAC und zehn Jahre Brückner Motorsport am Nürburgring", so lautete das Motto der Rennsportgala.

180 Gäste waren am Samstagabend gekom­men, um mit den beiden Geburtstagskindern kräftig zu feiern. Sie erlebten einen kurzweili­gen Mix aus Reden und Show, aus Ehrungen und kulinarischem Teil. Unter den Gästen weilte auch der Vorsitzende des ADAC Südba­den, Volker Mattern, der im BNN-Gespräch den Gernsbacher Club als einen „sehr aktiven Verein, mit dem wir gerne zusammenarbei­ten", würdigte.

ACE-Vorsitzender Rainer Brückner, auf des­sen großer Begrüßungsliste auch der Sportlei­ter des ADAC Südbaden, Karl Wolber, und der Ehrensportleiter des Vereins, Jürgen Hug, standen, ging in seiner Rede schmunzelnd auf das Jahr 1967 ein: „Es war das Geburtsjahr des AC Eberstein — und das von Rainer Brückner". Er sprach von einem „Verein, der funktio­niert", was auch daran abzulesen sei, dass viele Gründungsmitglieder heute noch aktiv seien. Der Geburtstag des ACE bedeute „40 Jahre Freude am Motorsport und 40 Jahre Gesellig­keit" — Letzteres wurde im Übrigen durch die später folgende Diaschau aus vier Jahrzehn­ten, die so manch spontane Reaktion im Saal hervorrief, eindrucksvoll bestätigt.

Brückner ging auch auf die sportlichen Hö­hepunkte, die Schlossbergrennen von 1971 bis 1989 und den Selberg-Slalom, ein. Seit drei Jahren ist nunmehr die „ Schlossberg Historie" ein jährlich wiederkehrendes Saison-High­light (sie findet heuer am 3 1 Mai/l. Juni statt).

Der ADAC-Vorsitzende Mattern, der zur Ge­burtstagsfeier die Erinnerungsplakette des Automobilclubs als Geschenk überreichte, würdigte in seiner Ansprache den Verein nicht nur mit Blick auf den Motorsport, sondern auch wegen seiner vielen Aktivitäten in puncto Verkehrserziehung, wobei er Hannes Martin, seit 1969 ACE-Vorstandsmitglied, besonders herausstellte.

Geburtstagsparty mit
180 Gästen in der Stadthalle

Der Vereinsvorsitzende Rainer Brückner, so Mattem weiter, sei nicht nur als Fahrer, sondern auch als rate managen erfolg­reich.

Brückner erfuhr im Verlauf des Abends noch eine ganz besondere (und für ihn überraschen­de) Ehrung, die sogar den gestandenen Renn­sportprofi sichtbar rühren und einen Moment sprachlos machen sollte: Der zweite Vorsitzen­de Manfred Gerstner würdigte ihn als „jungen, dynamischen und guten ersten Vorsitzenden" und überreichte Brückner unter sehr großem Beifall den Alfred-Steimer-Gedächtnispokal, der in 40 Jahren ACE-Geschichte erst sechs­ mal wegen besonderer Verdienste um den Ver­ein vergeben wurde (Alfred Steimer war von 1972 bis 1975 Schriftführer des ACE und ver­starb allzu früh nach einem Unfall).

Die Rennsportgala bot auch den passenden Rahmen für weitere Ehrungen an diesem Abend. Die Ewald-Kroth-Medaille in Gold, zweithöchste Auszeichnung des ADAC, wurde an fünf Personen vergeben: Helmut Brückner ist seit 1967 Mitglied, war Schatzmeister und ist jetzt noch aktiv bei allen Festivitäten („Mädchen für alles"). Bernhard Teichert (im Verein auch bekannt als „El Bimbo") ist seit 1971 Mitglied, war sechs Jahre Schatzmeister und bei den Schlossbergrennen ein gefragter Mann; auch weiterhin hilft er bei Großveran­staltungen mit. Michael Kuhlemann war erster und zweiter Vorsitzender des ACE und ist heu­te immer noch als Mitarbeiter und Berater des Vorstandes tätig, hält auch Clubabende zum Thema Recht und Verkehr.

Johann Steinbergen ist Mitglied seit 1970, wurde sehr schnell mit Aufgaben bei den Ren­nen betraut, als Sportleiter ist er seit 1986 ver­antwortlich für alle lizenzpflichtigen wie nichtlizenzierten Veranstaltungen. Inge Mar­tin, Mitglied seit 1969, ist als Rennsekretärin bei vielen Veranstaltungen, seit 2004 auch bei der Schlossberg Historie, tätig und hilft ebenso bei Fahrradturnieren und Mofaprüfungen mit. Die Ehrennadel des ADAC in Gold ging an Manfred Gerstner, Mitglied der ersten Stunde, seit 1976 Organisationsleiter und seit 1984 zweiter Vorsitzender („ein Schaffen und Wüh­ler", so Hannes Martin bei der Ehrung).

Über die Erfolge und Highlights von „Zehn Jahre Brückner Motorsport am Nürburgring" plauderte Joachim Brückner mit seinem Bru­der Rainer auf der Stadthallenbühne. Unver­gessen dabei die „Fighter Trophy", die dem Team um Brückner einst dort verliehen wurde, als man nach einem Unfall scheinbar hoff­nungslos zurücklag, um in einem einmaligen Rennen dann doch Runde für Runde aufzuho­len und auf den Siegplatz zu fahren.

Mit „face 2 face", dem offiziellen Lied 2004 vom Nürburgring, heizte Leo König (Kuppen-heim) die Stimmung in der Stadthalle an, in der nachfolgend nicht nur an der ACE-Renn­bar „Benzingespräche". bis zu fortgeschritte­ner Stunde geführt wurden.

ENGAGIERTE MITGLIEDER des ACE, darunter auch der Vorsitzende Rainer Brückner (Zweiter von rechts), wurden beim Festabend ausgezeichnet, links der ADAC-Vorsitzende Volker Mattem. Foto: pr

Gala des Automobilclubs Eberstein in der Stadthalle

Gala des Automobilclubs Eberstein in der Stadthalle

Herausragende Stellung im Vereinsgeschehen Gernsbachs gewürdigt

Freude am Motorsport seit vierjahrzehnten

Gernsbach (uwe) - Zur großen Motorsportgala hatte der Automobilclub Eberstein (ACE) am Samstag in die Stadthalle eingeladen. Mitglieder und geladene Gäste feierten dort das 40-jährige Bestehen des Clubs.

Rainer Brückner, seit zehn Jahren Vorsitzender des Vereins, blickte auf vier Jahrzehnte erfolgreichen Motorsport zurück. 40 Jahre AC Eberstein sind 40 Jahre Freude am Motorsport, 40 Jahre Geselligkeit und Spaß bei vielen Veranstaltungen. Wie sonst lässt es sich erklären, dass heute noch Gründungsmitglieder aktiv am Clubleben teilnehmen und ein Großteil sogar noch in der Vorstandschaft aktiv ist, zog er eine positive Bilanz.

Der AC Eberstein nehme innerhalb der Stadt Gernsbach eine besondere, vielleicht sogar einmalige Stellung ein. Brückner erinnerte an traditionelle Veranstaltungen, darunter die legendären Schlossbergrennen, den Selberg-Slalom, eine Motorsportshow in der Stadthalle, die Mitwirkung bei der Rallye Vinoble Alsace des befreundete Automobilclubs ASA Rhin Strasbourg, Orientierungsfahrten,Fuchsjagden sowie die Schlossberg-Historic, die in diesem Jahr zum fünften Mal ausgetragen wird.

Ferner nannte der Vorsitzende Namen bedeutenden Fahrer, die die Geschichte des ACE intensiv prägten und ihn über die Grenzen hinaus bekannt machten, darunter Egon Wegst oder Ingrid Schiebenes. Einige Fahrer wurden sogar mit höchsten Auszeichnungen bedacht. Abschließend dankte Brückner allen Vereinsmitgliedern, Sponsoren und Wegbegleitern für das Geleistete.

Höhepunkt des Abends waren Ehrungen verdienter Mitglieder, vorgenommen von Hannes Martin und Rainer Brückner. Die Ewald-Kroth­Medaille in Gold, zweithöchste Auszeichnung des ADAC, in dem der AC Eberstein Mitglied ist, wird an Aktive verliehen, die in den Ortsclubs im Sinne des ADAC wertvolle Arbeit leisten, zum Beispiel bei der Ausrichtung von Sportveranstaltungen, Verkehrserziehung oder Fahrradturnieren, so Martin. Diese Medaille ging an Helmut Brückner, Bernhard Teichert, Michael Kuhlemann, Johann Steinberger und Inge Martin.

Die Ehrennadel des ADAC Südbaden in Gold ging an Manfred Gerstner, ein Mitglied der 1.Stunde und amtierender zweiter Vorsitzender. Dieser überraschte Rainer Brückner mit dem Alfred-Steimer-Gedächtnispokal, eine vereinsinterne Auszeichnung, die bislang sechs Mal vergeben wurde. Damit dankte Gerstner dem sichtlich bewegten Vorsitzenden im Namen aller Mitglieder für das überdurchschnittliche Engagement im ACE und für den Motorsport.

Volker Mattern, Vorsitzender des ADAC Südbaden, gratulierte dem AC Eberstein zum 40. Geburtstag und blickte auf die Höhen und Tiefen der Clubgeschichte zurück. Veränderungen habe es immer gegeben, da auch der Motorsport gewissen Zwängen wie Lärmschutz, Sicherheit oder Umweltschutz unterworfen sei. Mattern lobte nicht nur das motorsportliche Engagement und die damit verbundenen Erfolge, sondern darüber hinaus gehende Aktivitäten. Rainer Brückner überreichte er eine Erinnerungsplakette des ADAC.

Umrahmt wurde die Gala musikalisch von Heiko Rath sowie von Leo König aus Kuppenheim, der die Nürburgring-Hymne intonierte. Gesanglich untermalten die drei jungen Damen von ICC aus Bad Rotenfels die Veranstaltung sowie die elfjährige Larissa aus Lautenbach.

 

Rainer Brückner gründet 1998 das Alpine-Racing-Team

Rainer Brückner gründet 1998 das  Alpine-Racing-Team

Rückblick aus zehn erfolgreiche Jahre / Dank an die Helfermanschaft

Teamgeist, Können und PS bescheren Erfolge

Gernsbach (uwe) - Sein Le­ben ist der Motorsport: Rainer Brückner ist überall dort zu finden, wo starke Motoren leistungsfähiger Rennwagen aufheulen. 1998 gründete er das Alpine-Racing-Team und fährt seither von Erfolg zu Er­folg. Im Rahmen der Feier zum 40-jährigen Bestehen des AC Eberstein am Samstag in der Stadthalle blickten der Vorsit­zende des Clubs und seine Wegbegleiter auf zehn erfolg­reiche Jahre im Motorsport zu­rück.

Sein Bruder Joachim Brückner ging in einer mit Bildern aus den vergangenen zehn Jahren unterlegten Retrospektive auf die sportliche Laufbahn des ACE-Vorsitzenden ein. Schon als Kind wurde Rainer vom Virus Motorsport infiziert. Unser Vater war Gründungsmitglied des AC Eberstein, und so bekamen wir schon in früher Kindheit Kontakt zu Rennautos und zum Motorsport, stellte der Redner heraus. Ich erinnere mich noch an die legendären Schlossbergrennen, die 1970 erstmals durchgeführt wurden und die 1989 aus Umweltschutzgründen eingestellt wurden. Bei diesen Rennen und auch beim Selberg-Slalom war ich bereits als Jugendlicher als Helfer aktiv, berichtet Rainer Brückner im BT-Ge­spräch. Auch an den Tag, als er endlich den Führerschein in Händen hielt, erinnert er sich noch ganz genau. Ein pures Glücksgefühl denn nun stand der eigenen Rennsportkarriere nichts mehr im Wege. Nach Erwerb der Rennlizenz sammelte Brückner bei Slalom-Veranstaltungen erste Erfahrungen.

Später stieg er um auf Bergrenn-Sport und landete einige Achtungserfolge, wie er schmunzelnd berichtet.
Den Grundstein für die erfolgreiche Fortführung seiner Motorsportkarriere legte Brückner 1998 nach einem Besuch am Nürburgring und der ersten Fahrt über die Nordschleife, der wohl schwierigsten Rennstrecke der Welt, auch grüne Hölle genannt, wie Joachim Brückner ergänzt. In diesem Jahr gründete Rainer Brückner das Alpine-Racing-Team.

Den Einstieg wagte er damals mit einem kaum konkurrenzfähigen Mercedes 190 E 2,3/16V. Die Erfahrungen aus dem ersten Jahr flossen umgehend in das weitere Training und die Technik ein. Bereits ein Jahr später ging Brückner mit einem nun durchaus konkurrenzfähigen Renn-Mercedes 190 E 2,5 Evo an den Start. Bereits im dritten Rennen konnte ich den ersten Klassensieg einfahren, so der erfolgreiche Motorsportler.

Die wohl erfolgreichsten Jahre waren der Zeitraum von 2000 bis 2004. Dank des erweiterten Engagements von Alpine Electronics konnte ein neuer Renn-Mercedes aufgebaut werden. Mit dem 190 E 2,5/16 V Evo 1 konnte beim Saisonhighlight, dem 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife, 2000 der erste Sieg eingefahren werden. Das gelang bis 2004 noch weitere drei Mal, blickt Rainer Brückner zurück.

2004 wurde das sogenannte Carlsson-Projekt geboren. Der Wagen hatte rund 420 PS, war in 4,4 Sekunden von Null auf 100 und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 265 Stundenkilometer", weiß der ambitionierte Fahrer die Daten des Wagens, der nicht nur ein wunderschöner SLK war, sondern ein perfekt aufgebautes Rennfahrzeug. Der Carlsson CK 35 RS war geboren, und mit ihm erlebten Teamchef Brückner und seine Mitstreiter die Premiere auf dem Nürburgring. Sie fuhren den Klassensieg ein. Eine Unterbrechung der Erfolgsstory gab es 2005 und 2007 durch technische Pannen.

Brückners größte Erfolge waren bislang im Jahr 2002 die Vizemeisterschaft der VLN-Serienwagen bei der BF Goodrich Langsteckenmeisterschaft, ebenfalls 2002 der vierte Gesamtrang in dieser Kategorie auf dem Nürburgring, 2004 die südbadische Meisterschaft des ADAC im Rundstreckenrennsport und 2005 das Erreichen von drei Langstrecken-Weltrekorden für Serienwagen.

2006 wurde Rainer Brückner mit der höchsten Auszeichnung des ADAC geehrt. Er erhielt das ADAC-Sportabzeichen in Gold mit Brillanten. Brückner trägt diese Auszeichnung mit Stolz und stellvertretend für sein Team, dem er für die langjährige Unterstützung sehr dankbar ist. Ohne die enge Zusammenarbeit wären die Erfolge nicht möglich gewesen, stellt der Gernsbacher heraus.

In diesem Jahr geht der 40-Jährige mit seinem Team erneut an den Start: Wir greifen wieder an!, gibt er sich im BT­Gespräch kämpferisch und siegesgewiss.

 

 

Michael Krankenberg

16.04.2008 Michael Krankenberg tödlich verunglückt Trauer um einen Freund im Hause Thiim Niedergeschlagen spricht Kurt Thiim über das was jetzt geschehen ist. Ein Freund früherer Jahre ist tödlich verunglückt. MK-Motorsportchef Michael Krankenberg, einem Vollblutrennfahrer und Renningenieur verunglückte am 15.April in der Nähe seines Heimatortes Ötigsheim in Süddeutschland im Auto schwer. Jede Hilfe kam zu spät. xMit Michael verband mich eine sehr lange und tiefe Freundschaft. Wir haben über Jahre zusammen viele Rennen bestritten. Die Erfolge kann ich gar nicht alle aufzählen. Michael war ein ruhiger ausgeglichener Fahrerkollege mit dem ich mir viel in Sachen Technik erarbeitet habe, so der in Luxemburg lebende Däne Kurt Thiim. Krankenberg und Thiim wurden schon früh eine wichtige Größe in der VLN-Geschichte. Der Nürburgring bescherte den beiden Männern ganz große Erfolge. Als Fahrerduo sowie Tuner Michael Krankenberger als Renntechniker und Konstrukteur. Unvergessen dabei der Sieg des gelbschwarzen BMW M3 auf dem Nürburgring in der DTM. Der letzte große Sieg eines Privatfahrers und Privatteams in der Meister-schagftsgeschichte. Tiefe Trauer im Hause Thiim. Trauer um einen Freund - HTS

Der frühere Rennfahrer und BMW-Spezialist Michael Krankenberg ist nach einem Unfall in der Nähe seiner Heimatstadt Ötigheim im Krankenhaus gestorben. Bei einer Testfahrt auf der Landstraße war der 60-Jährige vergangene Woche von der Straße abgekommen und rückwärts gegen einen Baum geprallt. Dabei hatten er und sein 31-jähriger Beifahrer schwere Verletzungen erlitten, denen er in der Nacht zum Montag erlag. Krankenberg war Ende der 60er und in den 70er Jahren ein erfolgreicher Rennfahrer, er fuhr seinerzeit den "schnellsten BMW 1602 in Europa". 1970 erlitt er einen schweren Rennunfall, bei dem er aus seinem Fahrzeug geschleudert und anschließend von diesem überrollt wurde. Infolge der schweren inneren Verletzungen schwebte er monatelang in Lebensgefahr und war wegen der Nierenverletzung Dialysepatient. Seine Gesundheit war seitdem immer angegriffen, seit 16 Jahren hatte Krankenberg mit einer Fremdniere gelebt. Trotz der Behandlung fuhr er weiter erfolgreich Autorennen und leitete später ein DTM-Team. Er war bekannt für seine spektakulären Drifts. 1985 erzielte er den zweiten Platz in der Gruppe B der Sportwagen-WM auf BMW M1, 1986 kam er in Le Mans auf den ersten Platz mit dem Gruppe-B-M1. Auch als Teamchef war er 1987 und 1988 in der DTM erfolgreich, sein Fahrer Kurt Thiim holte 1988 auf dem Nürburgring den letzten Sieg eines Privatteams gegen die Werkskonkurrenz. In den letzten Jahren fuhr er als Privatier diverse Langstrecken- und Oldtimerrennen. Sein Sohn Marc, der ebenfalls Erfolge u. a. bei 24-Stunden-Rennen am Nürburgring errang, ist seit 2003 Geschäftsführer des über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten Tuningbetriebs MK Motorsport in Ötigheim. "Ich werde alles daransetzen, die von ihm aufgebaute Werkstatt in seinem Geist weiter zu führen, denn sie ist sein Lebenswerk," sagte er. Die Beerdigung von Michael Krankenberg findet am Freitag, den 18. April, um 15 Uhr auf dem Friedhof Ötigheim statt. (Motorsport-Guide.com).

16.04.2008

Michael Krankenberg tödlich verunglückt

Trauer um einen Freund im Hause Thiim

Niedergeschlagen spricht Kurt Thiim über das was jetzt geschehen ist. Ein Freund früherer Jahre ist tödlich verunglückt.

MK-Motorsportchef Michael Krankenberg, einem Vollblutrennfahrer und Renningenieur verunglückte am 15.April in der Nähe seines Heimatortes Ötigsheim in Süddeutschland im Auto schwer. Jede Hilfe kam zu spät.

„Mit Michael verband mich eine sehr lange und tiefe Freundschaft. Wir haben über Jahre zusammen viele Rennen bestritten. Die Erfolge kann ich gar nicht alle aufzählen. Michael war ein ruhiger ausgeglichener Fahrerkollege mit dem ich mir viel in Sachen Technik erarbeitet habe, so der in Luxemburg lebende Däne Kurt Thiim.

Krankenberg und Thiim wurden schon früh eine wichtige Größe in der VLN-Geschichte. Der Nürburgring bescherte den beiden Männern ganz große Erfolge. Als Fahrerduo sowie Tuner Michael Krankenberger als Renntechniker und Konstrukteur.

Unvergessen dabei der Sieg des gelbschwarzen BMW M3 auf dem Nürburgring in der DTM. Der letzte große Sieg eines Privatfahrers und Privatteams in der Meister-schagftsgeschichte. Tiefe Trauer im Hause Thiim. Trauer um einen Freund

- HTS

Allg. Clubmeisterschaft 2008

Clubmeister der Allgemeinen Clubmeisterschaft 2008

 

AC Eberstein allg.Clubmeisterschaft 2008

Offizieller Enstand mit Streichresultat

Platz Name Vorname Punkte Veranst.
1 Eidam Peter 52,09 8
2 Steinberger Johann 50,63 8
3 Schiel Patrick 50,05 8
4 Tarnowski Manuela 43,78 8
5 Klumpp Stefan 34,48 6
6 Schulz Klaus 33,16 8
7 Brückner Joachim 30,49 5
8 Lehmann Daniel 29,47 5
9 Schiel Marco 28,89 7
10 Martin Hannes 23,00 4
11 Schiel Larissa 21,96 5
12 Gerstner Anita 19,70 6
13 Schiel Ralf 19,14 5
14 Spahn Günter 15,77 3
15 Wegst Claudia 15,08 4
16 Streeb Reiner 11,70 3
17 Schulz Christa 10,75 4
18 Schiel Sophia 8,90 3
19 Martin Inge 6,71 4
20 Steinberger Isabella 3,00 4

 

Gesamtergebnis des Damenpreis 2008

Platz Name Vorname Punkte Veranst.
1 Tarnovsky Manuela 43,78 8
2 Schiel Larissa 21,96 5
3 Gerstner Anita 19,70 6
4 Wegst Claudia 15,08 4
5 Schulz Christa 10,75 4
6 Schiel Sophia 8,90 3
7 Martin Inge 6,71 4
8 Steinberger Isabella 3,00 4
Teilnehmer mit weniger als drei Veranstaltungen kommen nicht in Wertung

Gesamttabelle der Allgemeinen Clubmeisterschaft 2008 /PDF-File

Auswertung als PDF-File

Ausschreibung Allgemeine Clubmeisterschaft 2008

Allgemeine Clubmeisterschaft 2008

Ausschreibung


1.  Gewertet werden die unten aufgeführten       Veranstaltungen.

      -     Karfreitag-Spielenachmittag

-     Fahrt ins Blaue

-          Schießen in Obertsrot

-          Bouleparty

-          Flammkuchenfahrt

-          Slot Racing / Formular One

-          Kegeln

Die Termine der Veranstaltungen

siehe unter Termine / Clubmeisterschaft          

     Bei Veranstaltungen mit einem

     Wertungsmodus gilt folgende Wertungsformel:

Teilnehmer in der Klasse - Platz in der Klasse x 10

Teilnehmer in der Klasse

2.     Wertungsmodus bei Veranstaltungen mit

     Wahlmöglichkeit der Teilnahme:

    

     Personen die als Helfer bei Veranstaltungen

     eine Funktion haben, ist es möglich vor Beginn

     der Veranstaltung zu entscheiden in welcher

     Wertung Sie teilnehmen wollen.

     (Helferwertung / Veranstaltungswertung)

     Vor jeder Veranstaltung muss der Ablauf

     und Wertungsmodus den Teilnehmern

     bekannt gemacht werden.

3.  Die Wertung für Ausrichter und Helfer.

    

     Den Ausrichter und Helferpersonen wird der

     Mittelwert seiner Erfolge am Ende des Sport-

     jahres für die Veranstaltungen Gut

     geschrieben bei denen er nicht am Wertungs

     modus teilnehmen konnte.

     (Mindestpunktzahl 3 Punkte)

    

4.  Es wird kein Streichresultat berücksichtigt.

5.  Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere

     Platzierung beim Kegeln.

 

6.  Teilnehmer mit weniger als 3 Veranstaltungen kommen nicht in die Wertung.

7.  Proteste gegen Wertung sind unzulässig.

8.        Voraussetzung für die Wertung ist die Zahlung des Mitgliedsbeitrags im laufenden Wertungsjahr. Neu eingetretene Mitglieder werden vom Tag ihres Eintritts zur Clubmeisterschaft gewertet.

9.   Der Veranstalter behält sich vor, im laufenden Wertungsjahr zusätzliche Veranstaltungen einzuführen, die nur dann gewertet werden, wenn sie rechtzeitig über die Presse oder Clubinformation bekannt gemacht werden. Ferner behält sich der Veranstalter vor, angekündigte Veranstaltungen ersatzlos zu streichen.

10. Die Auszeichnung der allgemeinen Club­-

      Meisterschaft erfolgt durch einen Wander­-

      pokal, der nach zweimaligem Gewinn in

      ununterbrochener Reihenfolge oder

      dreimaligem Gewinn in unterbrochener

      Reihenfolge in das Eigentum des

      Gewinners übergeht.

      Die Platzierten erhalten Pokale oder Sach­-

      preise. Zusätzlich wird für die bestplatzierte

      Teilnehmerin ein Damenpreis vergeben.

11. Jeder Teilnehmer an den der Meisterschaftswertung zugrunde liegenden Veranstaltung verzichtet mit seiner Teilnahme auf alle Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche, die im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an dieser Veranstaltung entstehen, gegenüber dem AC Eberstein e.V. im ADAC, seinen Vorstandsmitgliedern und Helfern bzw. Funktionären, sowie gegenüber anderen Teilnehmern der Veranstaltung.

Gernsbach, März 2008

Johann Steinberger

Sportleiter

Schloßberg Historic am 31.Mai geplant.

Schlossberg Historie am


31. Mai geplant


Hauptversammlung des A.C. Eberstein / Galaabend war Höhepunkt des Jubiläumsjahres

Gernsbach (hama). Die Jahreshauptversammlung des A.C. Eberstein stand ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres 2007. Bei dem Galaabend zum 40-jährigen Bestehen des Vereins (wir berichteten) waren die 150 Gäste begeistert von dem gebotenen Programm, das mit Leo König und Larissa Schiel musikalische Akzente setzte. Bis in die Morgenstunden, so der Vorsitzende Rainer Brückner, wurde gefeiert und die Unterhaltung mit Benzingesprächen angereichert. Brückner ging in seinem Rückblick auch auf die 4. Auflage der Schlossberg Historie für Oldtimer-Automobile ein. Die Veranstaltung genieße inzwischen bundesweit einen hervorragenden Ruf, dank der perfekten Organisation.

Mit 80 Teilnehmern habe man den organisatorischen Ablauf der Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Schlossbergstrecke im Griff. Der Vorsitzende dankte der Stadt Gernsbach, an ihrer Spitze Bürgermeister Dieter Knittel, sowie den Genehmigungsbehörden im Landratsamt Rastatt für die verständnisvolle Unterstützung. Besonders erwähnenswert sei das Entgegenkommen des Pächterehepaares von Schloss Eberstein, Familie Werner. In diesem Jahr wird die Veranstaltung am 31. Mai/l. Juni durchgeführt werden. Ein Teil der Startgelder und Spenden durch die Fahrer werden an den gemeinnützigen Verein Interplast für plastische Chirurgie in Entwicklungsländer gehen. Bei der letztjährigen Siegerehrung wurde dies von den Teilnehmern spontan beschlossen.

Sportleiter Johann Steinberger konstatierte für die Allgemeine Clubmeisterschaft eine Zunahme der Teilnehmer, obwohl sie sich immer noch im stabilen unteren Niveau bewege. 36 Teilnehmer bewarben sich um die Meisterschaft, wobei 20 nur das Reglement der Ausschreibung erfüllt hatten.

Bei den Lizenznehmern gab es drei Teilnehmer. Rainer Brückner, Andreas Schettler und David Kauter platzierten sich in der genannten Reihenfolge in der Sportfahrermeisterschaft. Kauter konnte in der GTC Serie des Kartsports einen achten Rang im Gesamtklassement und den fünften Klassenplatz belegen. Steinberger ging aus organisatorischer Sicht nochmals auf die Schlossberg Historie ein. Schriftführer Hannes Martin berichtete von 57 Mofaprüfungen mit den hiesigen Fahrschulen. Die praktischen Prüfungen seien mit dem clubeigenen Roller unfallfrei verlaufen. 13 Fahrradturniere inklusive des Gauregionalturnieres seien durchgeführt worden. Insgesamt beteiligten sich 332 Kinder an den ver­kehrserzieherischen Maßnahmen, die mit Schulen und Städten im Rahmen des Ferienspaßes durchgeführt wurden. In zwölf Sitzungen und mehreren Arbeitstreffen der verantwortlichen Ressortleiter wurden die Veranstaltungen organisiert. Martin dankte allen, die ihn bei den Turnieren und Mofa Prüfungen unterstützt haben. Einen Extrabeifall forderte er für Johann Steinberger, der die Zusammenstellung 40 Jahre A.C.Eberstein im ADAC visuell hervorragend ausgearbeitet habe. Eine DVD dieser Ausarbeitung kann übrigens über Steinberger bezogen werden. Schatzmeister Joachim Brückner musste ein kleines Minus im Geschäftsjahr 2007 hinnehmen, das durch die Finanzierung des Helferausfluges und des Ga­laabends entstanden ist. Nicht dramatisch, so Brückner, man stehe auf einem soliden finanziellen Fundament.

Zur Wahl standen der stellvertretende Vorsitzende Manfred Gerstner, Schriftführer Hannes Martin und die Beisitzer Günter Spahn, Thomas Wild, Patric Schiel und Ralf Schiel. Die Amtsinhaber wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Als Kassenprüfer wurden Friedegard Müller und Michael Lang bestimmt. Zur Hauptversammlung des ADAC Südbaden am 5. April in Bonndorf fahren der Vorsitzende Rainer Brückner, Schriftführer Hannes Martin und Uwe Gerstner. Vorsitzender Brückner und Sportleiter Johann Steinberger konnten dann verdiente Mitglieder für ihren Einsatz zum Wohle des ADAC und des A.C. Eberstein ehren. Mit der Clubehrennadel wurden Gerhard Meyer (Bronze), Peter Eidam und Klaus Dieter Götzmann (beide Silber) geehrt. Die Ewald-Kroth-Medaille in Silber des ADAC für außergewöhnliche Mitarbeit erhielten Ralf Schiel und Uwe Gerstner. Mit der Ehrennadel in Gold des ADAC Südbaden wurde Johann Steinberger ausgezeichnet, während Rudi Schuhmacher diese Auszeichnung in Silber erhielt und Klaus Dieter Götzmann in Bronze (weiterer Bericht über Ehrungen folgt).

Termine 2008

Veranstaltungskalender des AC Eberstein 2008
21.03.2008(#)
Spielenachm. / Fischessen
Manfred Gerstner Hannes Martin
27.04.2008(#)
Fahrt ins Blaue
Hannes Martin
31.05./01.06.08
Schlossberg-Historic
27.06.2008(#)
Schießen in Obertsrot Schützenverein
Manfred Gerstner
01.08.2008(#)
Bouleparty
Manfred Gerstner
29.08.2008
Grillabend
Manfred Gerstner
01.11.2008(#)
Flammkuchenfahrt
J.Steinberger
28.11.2008(#)
Slot Racing / Formular One
Patric Schiel
Günter Spahn
20.12.2008
Weihnachtsessen
Rainer Brückner
20.02.2009(#)
Kegeln in Hilpertsau im Ochsen Manfred Gerstner
(#) = Clubmeisterschaftsveranstaltung

Sportfahrermeisterschaft 2008

Der Gewinner der Sportfahrermeisterschaft 2008


Sportfahrermeister Rainer Brückner (rechts), der zweit plazierte David Kauter Sportleiter (links)


Sein Rennwagen am Nürburgring 24h-Rennen und VLN-Lauf


David Kauter mit Team

 

Murgtal-Mosaik

Dienstag, 18. März 2008

Der A.C. Eberstein ehrte im Gasthaus Lautenfelsen seine Sieger aus der Allgemei­nen Clubmeisterschaft, der Damenmeister­schaft sowie der Sportfahrermeisterschaft. Bei der Sportfahrermeisterschaft duellierten sich Rainer Brückner und Andreas Schettler im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Brückner konnte sei­nen Meistertitel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich gegenüber Schettler verteidigen.Dritter in dieser Meisterschaft wurde der junge Kartpilot David Kauter.

Bei der Allgemeinen Clubmeisterschaft konnte sich Günter Spahn vor Reiner Streeb und Peter Eidam durchsetzen. Rang vier ging an Johann Steinberger vor Inge Martin, die gleichzeitig die Damenmeisterschaft für sich entschied. Anita Gerstner belegte bei den Damen Rang zwei gefolgt von Christa Spahn, Manuela Tarnowski und Larissa Schiel. Insgesamt wurden sechs Veranstal­tungen zur Wertung herangezogen. Teilneh­mer mit weniger als drei Veranstaltungen kamen nicht in die Wertung. Hama

DER AUTOMOBILCLUB EBERSTEIN ehrte bei seiner Jahreshauptversammlung die Sieger der Meisterschaften in der Saison 2007. Foto: Schiern

 

Jürgen Hug / Trauerrede

Liebe Hilde,

werte Trauergemeinde,

wir alle wussten, dass der Ehrensportleiter des A.C.Eberstein Jürgen Hug unheilbar erkrankt war. Trotzdem hat uns die Nachricht , dass er am Donnerstag, den 20. November in den Abendstunden verstorben ist geschockt. Mit ihm verlieren nicht nur die Angehörigen einen ihnen vertrauten Menschen, sondern auch der A. C, Eberstein einen seiner profiliertesten Motorsportler. Wie kein anderer lebte er für den Motorsport ,insbesondere für den Bergrennsport , und in dieser Sportart durfte ich Ihn als Streckensprecher über 20 Jahre begleiten. Aus diesem Grunde übertrug mir die Vorstandschaft die schmerzliche und ehrenvolle Aufgabe den letzten Dank für die unermüdliche Arbeit von Jürgen auszusprechen. Zusammen mit dem unvergessenen Egon Wegst, Dieter Kölmel, Günter Fetzner und Peter Ludwig, unserem Ehrenvorsitzenden, gründete Jürgen am 27.12. 1967 den A.C.Eberstein. Jürgen war zu dieser Zeit schon erfolgreich an Deutschlands Bergen als Fahrer unterwegs , dennoch fand er Zeit die legendären Terrassenparkplatzslaloms auf dem Mercedes Areal zusammen mit Egon zu organisieren. Bereits 1970 wurde das 1. Schlossbergrennen mit viel Regen und noch mehr Erfolg für den Club durchgeführt. 1985 wollte die Vorstandschaft auf Grund der verschärften Genehmigungsbedingungen das Rennen absagen. Jürgen und ich hatten uns in Sachen Bergrennsport respektive Rallyesport manch heißes Wortgefecht geliefert, dennoch waren wir uns im Ziel einig: Wir mussten für unseren Motorsport kämpfen. Dies bewiesen wir mit einer beispiellosen Unterschriftenaktion bei den Mitgliedern , wo es dadurch gelang eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die allen Schwierigkeiten zum Trotz die Durchführung des Rennens beschloß. Ende 1985 legte Jürgen das Amt des Sportleiters nieder, da er nicht mehr den Rückhalt innerhalb des Vorstandes für das Rennen sah. In der Jahreshauptversammlung wurde er zum Ehrensportleiter ernannt. 13 Bergrennen wurden durchgeführt, sogar mit Prädikatsauszeichnungen. Dennoch fielen die Rennen letztendlich den Umweltschutzbestimmungen zum Opfer.Neben den Bergrennen war Jürgen für genehmigungspflichtige 13 Selberg Slaloms in Gaggenau der insgesamt 17 Rennslaloms als Rennleiter verantwortlich. Viele seiner Mitstreiter und Helfer bei den Veranstaltungen kritisierten teilweise seinen Führungsstil. Insbesondere sein knallhartes Verhalten wenn es um den Aufbau von Sicherheitsmaßnahmen an der Strecke ging. Jürgen wusste warum er so handelte. Ich selbst hatte leider die Möglichkeit bei anderen Veranstaltungen zu erleben, welche Folgen bei schweren Unfällen auf die Verantwortlichen durch die Staatsanwaltschaft zu kommen. Dadurch sah auch ich seine Anordnungen aus einer anderen Perspektive.Neben den motorsportlichen Veranstaltungen in den gelang es Jürgen auch einige Motorsportausstellungen und Informationsabende in den Jahren 1970 -1985 durchzuführen. Damals schon bekannte Piloten wie Herbert Stenger, Norbert Brenner, Gespann - Motorradweltmeister Helmut Fath, Gert Raschik (Deutscher Rallyemeister 1968) waren in Gernsbach als Gäste des A. C. Eberstein.

In seiner Laufbahn als aktiver Rennfahrer konnte Jürgen in den Bayerischen Bergmeisterschaften sich mehrmals unter den besten 3 plazieren. 4 mal gewann er die Sportfahrermeisterschaft des Vereins. Als er sich um 1990 vom aktiven Sport zurückzog widmete er sich seiner 2.Leidenschaft: Dem Fotografieren und Schreiben ,umso den Bergrennsport populärer zu machen In Motorsport aktuell, einer europaweit vertriebenen Motorzeitschrift, war er als Berichterstatter für den Bergrennsport tätig. Seit Jahren ging Jürgen auch mit der Idee den Bergrennsport jährlich zu dokumentieren schwanger. 1998 bis 2000 erstellten Jürgen und ich unter der tatkräftigen Mithilfe unserer Frauen und der finanziellen Unterstützung von Sponsoren und Fahrern das „Bergecho“. Eine Zeitschrift, die detailliert den Jahresverlauf im deutschen Bergrennsport dokumentierte. Damit hatten sich zwei Dickschädel , nämlich Jürgen und ich, zu einer ersprießlichen Zusammenarbeit zum Wohle des Bergrennsports endgültig zusammengerauft. Mir wird der Ausspruch „ Eberhard – wir müssen.. mit dem er mich anredete, wenn irgend etwas dringendes anstand, fehlen. Grundsätzlich sprach er mich dann meinem Zweitnamen an. In den letzten Jahren erstellte Jürgen zusammen mit den beiden ehemaligen Formel-Piloten Erich Rostek und Dieter Knorrenschild eine tolle Dokumentation der Bergrennen von 1970 bis 2000.

Doch nicht nur in Sachen Bergrennsport engagierte er sich. Das Langstreckenteam Alpine Car Audio Systems A. C. Eberstein mit unserem 1. Vorsitzenden als Teamchef und Fahrer Rainer Brückner betreute er Ende der 90 ziger Jahre und Anfang 2000 fotografisch wie auch pressemäßig ganz erfolgreich.

Jürgen erhielt zahlreiche Ehrungen durch den ADAC. Für die sportlichen Leistungen wurde er mit dem ADAC Sportabzeichen in Gold geehrt. Für seine Tätigkeit als Sport- und Rennleiter erhielt er eine der höchsten Auszeichnungen des ADAC, die Ewald Kroth Medaille in Gold im Jahre 1983. Ebenfalls erhielt er vom ADAC Südbaden die goldene Ehrennadel 1985.

Bereits 1978 wurde Jürgen mit der goldenen Vereinsehrennadel ausgezeichnet Ebenso wurde ihm der Alfred Steimer Gedächtnis Pokal für die außerordentliche Mitarbeit zum Wohle des A.C.Eberstein im Jahre 1981 überreicht.

Zum diesjährigen Jubiläum des Vereins konnten wir ihm nochmals eine Freudemachen, da wir seinen Simca R III , wenn auch in anderer Lackierung , ausgestellt hatten ( Fahrzeug wurde freundlicherweise von Karl Heinz Meurer zur Verfügung gestellt.) Auch die 5. Auflage der Schlossberg Historic besuchte er noch.

Dies war nur möglich durch die aufopfernde Pflege, die er durch seine Frau Hildegard erfahren durfte. Wie sehr er die Unterstützung durch seine Frau schätzte erfuhr ich bei einem Gespräch beim Hauenstein-Bergrennen im Jahre 2000, als er beiläufig meinte : "Eberhard ,wenn ich meine Hilde nicht hätte und du deine Inge könnten wir unser Hobby nicht betreiben. "

Ein kleiner Moment des Einblicks in die Gefühlswelt von Jürgen, die er ansonsten unter Verschluss hielt.

Unser Ehrensportleiter lebte für seinen Sport und für den A.C. Eberstein, dafür danken wir ihm herzlich . Sein manchmal polterndes Wesen, das den harten Burschen kennzeichnete, der aber in geselliger Runde manch motorsportliche Anekdote zum Besten geben konnte, wird uns fehlen.

Werte Trauergemeinde ein aufregendes und ereignisreiches Leben ist zu Ende gegangen. Jürgen Ruhe sanft.

Trauerrede anläßlich der Trauerfeier für Jürgen Hug von Hannes Eberhard Martin am 02.12.2008 in der Evangelischen Kirche von Gernsbach

 

Traueranzeige

 

Jürgen Hug ist tot - ein Leben für den Bergrennsport
ging all zufrüh zu Ende
(vom 24. November 2008 - 20 Uhr)

http://thomasbubel.homepage.t-online.de/hug_trier_98.bmpAm vergangenen Donnerstag,den 20. November 2008 verstarb nach langer schwerer Krankheit mit Jürgen Hug, ein langjähriger Enthusiast und unermüdlicher Förderer des deutschen Bergrennsports, im alter von lediglich 67 Jahren. Jürgen Hug kannte als einer von Wenigen fast alle Fassetten des Bergrennsports. In den 1960er und 70er Jahren war der Schweißermeister und Ausbilder bei Mercedes Benz mit seinem Simca Rallye II als Aktiver erfolgreich unterwegs. Anschließend berichtete Hug bis Mitte der 90er Jahre vor allem für MOTORSPORT aktuell von den Läufen zur Deutschen Bergmeisterschaft in Wort und Bild. Zwischendurch fungierte das Gründungsmitglied des AC Eberstein lange Jahre als Rennleiter des Schlossberg-Rennens im badischen Gernsbach, am Fuße des Schwarzwaldes, wo Hug bis zu letzt lebte. Aus gesundheitlichen Gründen zog sich Jürgen Hug ende der 1990er Jahre von den Bergrennstrecken zurück. Letztmals sah man ihn, vor genau 10 Jahren, im Jahr 1998 beim Hauenstein-Bergrennen mit seiner Kamera am Streckenrand. Zusammen mit Streckensprecher Hannes Martin, seinem Weggefährten und Clubkameraden, stellte er zwischen 1998 und 2000 das "Berg-Echo" als ultimativen Jahresrückblick der deutschen Bergrennszene, auf die Beine. Sein umfangreiches Fachwissen und Teile seines Archivs flossen zudem in Band 1 und 2 der Buchreihe "Deutscher Automobil Bergrennsport" mit ein. Als nebenberuflicher Journalist konnte er sich nie zwischen dem schreiben und fotografieren entscheiden. Er beherrschte jedoch beides hervorragend. Zu seiner Zeit war das Berichten vom Berg noch nicht so einfach wie heute, mit digitalen Fotos und eMail. Dafür war die Hektik und der Zeitdruck nach den Rennen am Sonntagabend nicht so groß wie heut zu Tage, da MSa erst mittwochs erschien. Mangels Internet wurden die Texte noch mündlich per Telefon in die Schweiz übermittelt und anschließend von Schreibkräften abgetippt. Später fanden die handgeschriebenen Rennberichte via Fax den Weg zur Redaktion und ins Heft. Fotos kamen damals ausschließlich aus dem Archiv. Im Andenken, bringt "Bergrennen in Deutschland" in den kommenden Tagen einen originalen Rennbericht aus der Feder des Jürgen Hug in der beliebten Rubrik "Rückspiegel". Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet voraussichtlich am Dienstag, den 2. Dezember 2008 in Gernsbach bei Gaggenau statt. Die Redaktion von "Bergrennen in Deutschland" trauert um Jürgen Hug und spricht seiner hinterbliebenen Frau Hildegard, das aufrichtige Beileid aus.

Verfasser: Thomas Bubel

(thomasbubel.homepage.t-online.de)

Nach schwerer Krankheit verstarb unser Gründungsmitglied

und Ehrensportleiter

Jürgen Hug

Träger der hohen Sportauszeichnungen:

ADAC - Ewald Kroth - ACE in Gold

Mit ihm verliert der A.C. Eberstein e.V. eine Persönlichkeit,

die für den Motorsport gelebt hat.

Die Vorstandschaft des Automobilclub Eberstein e.V.

Gernsbach, im November 2008